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Manipulation der Abgas- und Verbrauchswerte bei Porsche-Modellen

Die Presse berichtet, dass der Volkswagen-Konzern am Donnerstag, den 31.01.2019 Selbstanzeige beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erstattet hat. Es geht dabei um fehlerhafte Verbrauchswerte des Sportwagen-Modells 911, das die Tochterfirma Porsche baut. Die Verbrauchswerte der 911er-Modelle wurden zu niedrig angegeben. Betroffen von den falschen Verbrauchsangaben sollen die Baujahre 2016 und 2017 sein. In diesen beiden Jahren wurden rund 64 500 Modelle dieser Baureihe verkauft.

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Wie ist der aktuelle Stand und wer ist betroffen?

Porsche 911:

Beim Sportwagen Porsche 911er wurden falsche Angaben zum Kraftstoffverbrauch gemacht. Der CO2-Ausstoß dieser Porsche-Modelle ist höher als offiziell vom Hersteller ursprünglich gemeldet wurde. Dies geht aus der Selbstanzeige des VW-Konzerns beim KBA hervor.

Porsche Dieselfahrzeuge:

Die verschiedenen Porsche Modelle Macan, Cayenne und Panamera sind überwiegend mit einem 3,0l TDI Motor ausgestattet, den Porsche von der Audi AG „übernommen“ hat. Der Porsche Macan wurde bereits 2016 vom Untersuchungsausschuss des Bundestages zum VW Abgasskandal geprüft und als auffällig eingestuft.

Im Jahr 2017 wurde das KBA hinsichtlich des Porsche Cayenne aktiv und ordnete einen Rückruf für die Modelle der Euro 6 Norm an. Auch bei den bislang noch nicht offiziell zurück gerufenen Fahrzeugen ist von einer Manipulation auszugehen.
 

Das KBA hat – ebenfalls im Januar 2018 – einen Rückruf für Audi Modelle mit dem o.g. Motor angeordnet. Porsche und die Volkswagen AG haben auch in den USA und Kanada eine Entschädigung für die Manipulation der entsprechenden Motoren gezahlt. Aufgrund dieser Umstände und der flächendeckenden Manipulation an den 3,0 l TDI Motoren der Audi AG gehen wir davon aus, dass alle Porsche mit diesem Motor ebenfalls manipuliert sind.

Dafür spricht auch, dass die Porsche AG im Februar 2018 kurzfristig die Produktion von Dieselfahrzeugen eingestellt und inzwischen mitgeteilt hat, keine Dieselfahrzeuge mehr herstellen zu wollen

Auch bei den Modellen, in denen ein 4,2 Liter Motor verbaut wurde, sind wir der Auffassung, dass diese Fahrzeuge vom Abgasskandal betroffen sind. Ein Rückruf wurde zwar vom KBA für die Fahrzeuge des Typs Cayenne ausgesprochen, die mit einem 4,2 Liter V8 Motor ausgestattet sind. Dieser Rückruf ist jedoch bislang nicht umgesetzt und eine Prüfung der Betroffenheit wird bislang nicht zur Verfügung gestellt. Für den Audi A8 mit 4,2 Liter V8 Motor steht ein Zulassungsstopp im Raum. Dies deutet auf weitere Anhaltspunkte hin, dass auch der 4,2 Liter V8 Motor betroffen ist.

Sie können bereits jetzt handeln:

Sichern Sie sich unsere kostenlose Erstberatung. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand, geben Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen und machen Ihre außergerichtlichen Ansprüche gegenüber dem Händler geltend, um eine Verjährung gegenüber dem Händler zu verhindern.

Schaden für die Käufer von betroffenen Porsche-Modellen

Aufgrund unserer Erfahrungen im Abgasskandal mit VW schätzen wir die Lage für die betroffenen Porsche Modelle ähnlich ein wie in Sachen VW. Wir gehen davon aus, dass Sie mit einem Wertverlust Ihres Fahrzeugs rechnen müssen, Fahrverbote in den Umweltzonen auf Sie zu kommen können und auch bei Porsche die Angelegenheit mit einem Software-Update aus der Welt geschafft werden soll. Viele unserer Mandanten, die sich bei den VW-Modellen für das Update entschieden haben sowie die Fachpresse berichten über Probleme nach dem Update.

Welche Möglichkeiten haben Sie als Besitzer eines betroffenen Porsche-Fahrzeugs?

Aufgrund der Problematik der manipulierten Fahrzeuge ist ein Weiterverkauf von Fahrzeugen dieses Herstellers oftmals nur mit Verlusten möglich. Sie können Ihre Ansprüche daher bereits jetzt geltend machen. Als Käufer haben Sie gegenüber dem Verkäufer einen Anspruch darauf, eine mangelfreie Sache zu erhalten. Ihnen stehen daher Gewährleistungsrechte gegenüber Ihrem Verkäufer zu.

Rückabwicklung:

Sie können Ihr Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Hierbei ist zu beachten, dass Sie Nutzungsersatz für die gefahrenen Kilometer leisten müssen. Der Nutzungsersatz ist gering, da er nicht den Wertverlust ausgleicht, sondern nur die Tatsache, dass Ihnen ein Fahrzeug zur Verfügung steht. Die Rückabwicklung lohnt sich regelmäßig für Sie, weil der Wertverfall eines Fahrzeugs meist sehr viel höher als die zu zahlende Nutzungsentschädigung ist. Für eine Rückabwicklung spricht vor allem, dass Sie das Fahrzeug loswerden und sich mit Problemen wie Folgeschäden, Rückruf, Stilllegungsandrohung etc. nicht auseinandersetzen müssen.

Durch die Rückgabe Ihres Fahrzeugs vermeiden Sie viele Probleme, die auf Sie zukommen könnten. Zudem liegt der Erstattungsbetrag in der Regel weit über dem aktuellen Gebrauchtwagenpreis. Wir halten die Rückabwicklung für die einzig sinnvolle Vorgehensweise und empfehlen diese ausdrücklich.

Berechnen Sie jetzt den Rückgabewert Ihres Fahrzeugs im Falle einer Rückabwicklung:

Weitere Möglichkeiten wie Neulieferung und Kaufpreisminderung

Soweit Sie einen Neuwagen erworben haben, haben Sie einen Anspruch auf Neulieferung eines mangelfreien Fahrzeugs. Da nach dem derzeitigen Stand der Dinge jedoch kein manipulationsfreies Fahrzeug angeboten wird, müssen wir davon abraten, einen Anspruch auf Neulieferung geltend zu machen. Bei der Möglichkeit der Kaufpreisminderung behalten Sie Ihr Fahrzeug. Jedoch ist die Kaufpreisminderung derzeit schwer durchsetzbar und die Folgen von Besserungen durch den Hersteller wie beispielsweise Softwareupdates sind derzeit nicht absehbar.

Sie haben in jedem Fall Schadensersatzansprüche gegenüber dem Hersteller. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung und prüfen Sie Ihre Ansprüche.

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  • Erfolge

    Wir sind eine der erfolgreichsten Kanzleien im Abgasskandal.

  • Mandanten

    Wir vertreten zehntausende Geschädigte und sind ein echtes Gegengewicht zu Großkonzernen.

  • Verbraucherrecht und Großschadensfälle

    Sichere und erfahrene Abwicklung Ihrer Klage – spezialisiert auf Verbraucherrecht und Großschadensfälle. 

Was sollten Sie tun, wenn Sie noch keinen Rückruf erhalten haben?

Eine kurzfristige außergerichtliche Geltendmachung der Ansprüche ist insbesondere hinsichtlich der Verjährung von Ansprüchen gegenüber dem Verkäufer sinnvoll. Sollte es zu keiner außergerichtlichen Lösung kommen, steht Ihnen die Möglichkeit einer Klage offen. Im Rahmen einer Klage muss jedoch der Mangel (Abgasmanipulation) nachgewiesen werden. Dies ist selbstverständlich einfacher, wenn ein Rückruf bereits erfolgt ist. Von daher raten wir in der Regel derzeit von einer Klage ab, bis konkrete Rückrufbescheide des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vorliegen.

Sie haben den Rückruf für Ihr Porsche-Modell erhalten und müssen aus anderen Gründen zur Werkstatt? Vorsicht!

Liegt ein Rückrufbescheid vor und Sie müssen davon unabhängig für eine Reparatur oder einen Kundendienst eine Werkstatt aufsuchen – lassen Sie sich vor der Auftragserteilung schriftlich bestätigen, dass das Software-Update nicht aufgespielt wird.