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Myright´s jähes Ende beim Landgericht Ingolstadt ermöglicht Wechsel in Einzelklagen

Das „amerikanische“ Modell des Rechtsdienstleisters Myright hat am 07.08.2020 vor dem Landgericht Ingolstadt ein jähes Ende gefunden. Das LG Ingolstadt erklärte die Abtretungsvereinbarung der Autokäufer an den Rechtsdienstleister für nichtig (Urteil vom 07.08.2020; AZ: 41 O 1745/18).

Wechsel in eine Einzelklage möglich

 Verbraucher, die Ihre Ansprüche an Myright abgetreten haben sollten prüfen, ob eine Einzelklage und der Ausstieg aus der von Myright offerierten „Sammelklage“ nicht sinnvoller ist. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal, hatte von Beginn an vor solchen „Abtretungsklagen“ gewarnt. Die Kanzlei bietet im Rahmen ihrer kostenlosen Erstberatung eine Prüfung der Möglichkeit der Einzelklage an.

Oberflächlich betrachtet war das Angebot für die geschädigten Verbraucher vor allem dann verlockend, wenn keine eintrittspflichtige Rechtschutzversicherung vorhanden war.

Das amerikanische Modell der Sammelklage auf das deutsche Recht zu übertragen oder anzupassen, hielten die beiden Geschäftsführer Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer aus vielen Gründen für „gefährlich“. Diese Einschätzung bestätigt jetzt das LG Ingolstadt und viele Verbraucher, die sich dem Myright Modell angeschlossen haben gehen erstmal leer aus.

2.800 Audi-Käufer gehen leer aus

Mit dem Urteil vom 07.08.2020 gegen Myright wurde für 2.800 Audi-Käufer die Schadensersatzforderung in Höhe von 77 Millionen Euro abgewiesen.

Tragisch für die Verbraucher ist die Begründung des Gerichts. Das LG Ingolstadt erklärte die Abtretungsvereinbarungen an Myright für nichtig, weil sie die Autokäufer unzumutbar benachteilige. Das Gericht erklärte, dass nach der Lexfox-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az: VIII ZR 285/18)  die klageweise Geltendmachung von abgetretenen Ansprüchen durch Rechtsdienstleister wie der Klägerin (Myright) grundsätzlich zulässig sei. Im vorliegenden Fall seien aber bereits die einzelnen Abtretungsvereinbarungen nichtig, da sie aufgrund einer die Käufer benachteiligenden Regelungen nicht mehr von der Inkassodienstleistungsbefugnis der Klägerin nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz gedeckt seien.

Chancen in einem Einzelverfahren nach BGH-Urteilen sehr gut

Besonders ärgerlich für die Verbraucher, die jetzt erstmal leer ausgehen, sind die jüngsten BGH-Entscheidungen im Abgasskandal gegen VW. Der BGH hat die Ansprüche der Verbraucher in mehreren Urteilen grundsätzlich bestätigt.

Verbraucher, die ihre Ansprüche an Myright abgetreten haben, ist dringend zu empfehlen ihren Vertrag bei Myright prüfen zu lassen und wenn eine Rücktrittsmöglichkeit besteht in eine Einzelklage zu wechseln. Die Ansprüche sind noch nicht verjährt.

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bietet eine kostenlose Erstberatung für geschädigte Verbraucher an.

Zur kostenlosen Erstberatung

Dr. Stoll & Sauer führte Musterfeststellungsklage gegen VW mit an

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich um eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal. Die Kanzlei ist unter anderem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Die Kanzlei führt mehr als 12.000 Gerichtsverfahren im Abgasskandal bundesweit und konnte bereits hunderte positive Urteile erstreiten.

In dem renommierten JUVE Handbuch 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 wird die Kanzlei in der Rubrik Konfliktlösung - Dispute Resolution, gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten besonders empfohlen für den Bereich Kapitalanlageprozesse (Anleger). Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer führten in der RUSS Litigation Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) außerdem die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG und verhandelten einen 830-Millionen-Euro-Vergleich aus. Damit haben die beiden Inhaber Rechtsgeschichte geschrieben. Im JUVE Handbuch 2019/2020 wird die Kanzlei deshalb für ihre Kompetenz beim Management von Massenverfahren als marktprägend erwähnt.