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OPEL Skandal - Rückruf bei Benzinern Corsa und Adam angeordnet

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat einen Zwangsrückruf gegen den Autohersteller in Rüsselsheim verhängt. Das KBA geht davon aus, dass die Fahrzeuge der aktuellen Kleinwagen-Modelle Adam und Corsa der Baujahre 2018 und 2019 die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide (Nix) massiv überschreiten. Es handelt sich hierbei dieses Mal nicht um Dieselmotoren, sondern um Benziner. Demnach sind europaweit rund 210.000 Fahrzeuge betroffen, davon 54.000 in Deutschland.

Vor zwei Monaten hatte Opel bereits einen „Software-Update“ als freiwillige Maßnahme bei einigen Opel Adam und Corsa der Modelljahre 2018 und 2019 angekündigt. Laut Opel hieß es damals, dass es aufgrund einer „Fehlfunktion“ vielleicht zu einer Überschreitung der NOx-Grenzwerte kommen könne. Man hätte dieses Problem bei internen Kontrollen entdeckt und man wolle „ohne Überwachung durch das Kraftfahrtbundesamt“ den Fehler korrigieren.

Die Experten empfehlen dieses Update nicht durchzuführen. Die Praxis hat gezeigt, dass bei anderen Hersteller es zu zahlreichen Problemen gekommen ist. Die Fahrzeuge liefen deutlich unruhiger und der Verbrauch stieg an. Dazu kam der Wertverlust der Fahrzeuge.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die bundesweit bereits mehr als 10.000 Gerichtsverfahren im Abgasskandal eingeleitet und mehr als 1000 Urteile zugunsten der Geschädigten erstritten hat, teilt mit: „Es wird hier auf ein altes Muster zurückgegriffen: Ein Softwareupdate soll alle Probleme lösen. Wie die bisherigen Erkenntnisse des Abgasskandals zeigen, ist dies aber nicht der Fall.  Die Kunden haben die Wertverluste der Fahrzeuge zu tragen. Und sollte es zu Problemen nach dem Update kommen - wie in der Vergangenheit so häufig - müssen die Kunden dem Verursacher hinterherlaufen mit ungewissem Ausgang.  Es ist diesen Geschädigten daher dringend zu raten, das Update nicht aufspielen zu lassen, sondern sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Die Rechtsprechung im Abgasskandal ist inzwischen sehr verbraucherfreundlich. Es ist unsere feste Überzeugung, dass auch in diesen Fällen den Geschädigten ein Anspruch auf Schadensersatz zusteht.“